Alle Artikel in: Belletristik

Buch liegt auf Plüschkellerassel daneben eine Brille, ein Bleistift, ein Kuli.

Auf der Suche nach Magie – Rainbow Rowell: Fangirl

Magisch wie Eleanor & Park? Zwei Jahre ist es her, dass ich Eleanor und Park begegnete. Die beiden Schüler waren Rainbow Rowells Protagonisten in ihrem gleichnamigen Roman. Und damals gab es kaum einen Buchtisch, auf dem der Jugendroman nicht lag. Er versprach vieles. Ich las die ersten Seiten und griff dann zu. Das Versprechen hielt das Buch nicht nur, es übertraf meine Erwartungen. Rowells Figuren waren lebensecht. Sie hörten gute Musik von den Sex Pistols, The Cure und Joy Division. Sie lasen Comics und Bücher. Sie lebten in den 80ern. Und auf ihre Weise waren sie beide Außenseiter. Sie verliebten sich – und ihre Liebe war so zart und magisch wie ein Schmetterlingsflügel. Ihr werdet es meinen Worten anmerken: Ich liebe dieses Buch! 

Frau mit Brille liest im Zug in einem Buch

Kinder auf der Flucht vor dem Krieg: Annika Thor – Eine Insel im Meer

Sie dachten, sie kämen für einen etwas längeren Urlaub nach Schweden. Doch es war kein Urlaub und der Aufenthalt sollte viel länger werden als erwartet. Steffi und Nelli lebten in Wien mit ihren Eltern, die sie aber nach Einmarsch der Deutschen in die österreichische Großstadt verlassen mussten. Sie sollten alleine zunächst nach Schweden reisen, bis ihre Eltern eine Ausreisegenehmigung für Amerika erhalten hätten. In Wien lebten sie in einer schönen großen Wohnung, bis die Nazis kamen und allen Juden ihren Besitz nahmen. In einem kleinen Zimmer wurde die Familie zusammengepfercht, sodass es ein großes Glück für die zwei Mädchen war, in das weit entfernte Schweden ausreisen zu dürfen. Ihren Eltern stand diese Möglichkeit zu dem Zeitpunkt nicht offen.

Unterwegs in ungewohnten Buchwelten: Stephanie Linnhe – Cornwall mit Käthe

Was soll ich sagen … wie bin ich zu diesem Buch gekommen? So richtig passt es nicht in mein sonstiges Leseportfolio? Bilder sind auch keine drin. Ehrlich gesagt, mochte ich das Cover, die versprochene Leichtigkeit. Ich hatte Lust auf etwas, das mich zum Lachen bringt. Und außerdem mag ich Cornwalls Landschaften. Ich war noch nie dort, jedoch habe ich Verwandtschaft in Devon und meine Neugier auf einen Besuch im Südwesten Englands ist nach der Lektüre nochmals gestiegen. Ich bin gerne flexibel in der Wahl meines Lesestoffes und so kam ich schließlich zu Stephnie Linnhes „Cornwall mit Käthe“.

Guillaume Musso – Vierundzwanzig Stunden

Guillaume Musso war mir bis zum Juni 2016 nicht als Autor aufgefallen, was erst einmal nur bedeutet, dass ich noch nichts von ihm gehört hatte und auch keines seiner Bücher bisher meine Aufmerksamkeit erregen konnte. Mit seinem neuen Roman „Vierundzwanzig Stunden“ tauchte er aber immer wieder in meiner Nähe auf. Im Buchladen. In Blogs. Auf Instagram. Immer wieder begegnete er mir und so war ich froh, dass ihn dank Unterstützung des Piper Verlags im Juli schließlich lesen durfte.