Hallo Inspiration, da bist du ja wieder

Ha! Da ist es mal wieder. Dieses Gefühl, etwas sofort schreiben zu müssen. Die Online-Welt an meinen Gedanken teilhaben zu lassen. Es ist ein ganz wunderbarer Zustand, auch wenn ich jetzt mit nassen Haaren am Notebook sitze, obwohl ich Koffer packen müsste und ich in einer Stunde zu einem Termin muss. Schließlich will ich niemanden trotz Versprechen einfach so am Bahnhof sitzen lassen. Aber der Koffer muss warten, dafür ist nachher noch Zeit. Jetzt muss ich, will ich erst einmal schreiben und die Finger über die Tasten fliegen lassen. Hach – ein tolles Gefühl.

Eine arbeitsfreie Woche liegt vor mir und diese Tatsache hat sicher dazu beigetragen, dass meine Gedanken wieder frei fliegen können. Ich habe mich vom Alltag frei gemacht und bin wie ein Schwamm, der Inspirationen und Eindrücke einsaugt. Das soweit als Einleitung, denn ich möchte mit euch über das Thema zielgerichtetes Bloggen sprechen.

Zielgruppenorientierung

Tja, das ist so eine Sache. Ich betreibe mein mit viel Leidenschaft geführtes Blog Booknapping nun seit fast drei Jahren. Dies war nicht meine erste Berührung mit dem Rezensieren, wie ihr in meinem Über Mich nachlesen könnt, aber es waren meine ersten Schritte mit einem eigenen, relativ regelmäßig geführten Blog. Anfangs habe ich mich viel informiert, umgeschaut, eingelesen. Nach und nach meine Social Media-Kanäle angelegt und ausgebaut. Und sehr viel gelernt.

Immer wieder stieß ich darauf, dass es wichtig sei, zu wissen, wer die eigene Zielgruppe sei. Für wen da draußen man eigentlich schreiben würde. Ein einheitliches Bild wäre wichtig, damit die Angesprochenen sich wohl fühlten, am Blog-Ball bleiben würden und auch stets wüssten, was sie denn in einem Blog so erwarten könnten.

Ich muss ehrlich sagen: Ich habe es versucht! Wirklich. Immer wieder. Ich habe mich daran gesetzt und mir Gedanken gemacht, wer denn eigentlich meine Zielgruppe ist, für wen ich schreiben möchte. Wen ich ansprechen möchte hing dann natürlich auch direkt mit dem Content zusammen, den ich produzieren würde. Aber, ihr könnt es ahnen, wenn ihr hier hin und wieder lest, ich habe es nicht geschafft. Ein paar Beispiele:

Nie konnte ich mich länger als für ein paar Bilder mit mir selbst auf einen Filter für Instagram einigen.

Nie konnte ich einen roten Faden in meinen Bildern einhalten. Ich habe zwar für meine Fotos der Neuerscheinungen immer meine Plüschassel im Bild, aber das ist auch schon so ziemlich das Einzige, an das ich mich halte.

Nie konnte ich mich für das Blog auf ein bestimmtes Genre festlegen. Zwar liegt mein Fokus ganz deutlich auf der Phantastik, auf Comics und auf Büchern mit Illustrationen. Aber ich habe auch Berichte über ganz andere Spielarten der Literatur hier im Blog versammelt. Und auch eine ganze Menge sehr Persönliches.

Drei Mal Nie und trotzdem bin ich überglücklich und zufrieden mit dem Ergebnis. Mit meinem Blog, so bunt und vielfältig, wie es ist. Denn genau das ist mein Ziel! Ich möchte über das schreiben, was mich bewegt, mich begeistert, mittelmäßig unterhält oder auch langweilt. Ich möchte über Bücher schreiben. Über Literatur. Übers Bloggen. Übers Leben. Und auch mal über mich. Mein Blog spiegelt meine Interessen wieder. Es zeigt, womit ich mich beschäftige, ich lasse gerne auch einen Blick hinter die Kulissen zu. Themen wie Verlust, Ängste, Vielbegabung lasse ich nicht aus, sie gehören zu mir.

Ich habe meine Zielrichtung gefunden

Mein Blog darf so flexibel und vielseitig sein, wie ich. Ich will mich nicht verbiegen und mich nicht an eine bestimmte Ausrichtung in meinen Bildern oder Beiträgen halten. Das Alles wäre dann nicht mehr von mir. Nicht mehr mein Blog. Und warum auch, denn ich weiß, dass meine Zielgruppe aus Menschen besteht. Menschen, die jede/r für sich ganz individuell sind.

Es gibt viele wunderschöne Blogs, die sich an andere Ziele halten. Beispielsweise genau dies tun, was ich einfach nicht kann und sich mehr fokussieren. Ich liebe diese Blogs genau so, wie ich die wuseligen mag. Denn in jedem Blog steckt eine große Menge Herzblut, ganz egal, welches Ziel sich die Blogger*in gesteckt hat.

Wichtig ist doch nur, dass wir Schreibende uns nicht zwingen uns an Regeln zu halten, wenn sie uns vielleicht keinen Spaß bereiten, sondern Druck aufbauen. Habt Spaß, lest, schreibt, genießt, LEBT. That’s of importance!

Meine Zielrichtung ist: BUNT!

Wie ist eure?

Und – schön, dass ihr da seid :-)


Persönliche Beiträge findet ihr z. B. in meiner Rubrik Bloggerleben.

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