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Tablet mit Tastatur auf einem Tisch im Zug

Pendelgeschichten: Wenn ich zur Entspannung ein Buch aus Papier und “Tinte” brauche

Eines vorweg: Ich lese gerne. Und zwar sowohl digital auf einem meiner zwei eBook-Reader, als auch analog auf Papier. Trotzdem hat mich überrascht, was ich gestern an mir und meinen Bedürfnissen bemerkt habe. Ich fange mal vorne an … Ein anstrengender Tag lag hinter mir. Ich war um viertel vor sieben aus dem Haus gegangen (6:45 Uhr), kurz nach neun Uhr war ich an meinem Arbeitsplatz. Diese Anfahrtszeit bis ins Büro ist übrigens nicht ungewöhnlich für mich, denn ich pendle zu meiner Arbeitstelle. Mehr darüber findet sich zum Beispiel in meinem Beitrag Die Vorteile des Pendelns. Für den Tag erwartete mich unter anderem – ich nenne es mal – konzeptionelle Stillarbeit mit vielen bunten Karten, Post-its, einem Riesen-Flipchartbogen, Sprühkleber und dem Grundlegendsten: hunderte Gedanken und Fragen, die kurz nach dem Mittag mit Kollegen besprochen werden wollten. Spannend, herausfordernd und insgesamt ein langer Prozess. Hinzu kamen weitere Termine und Projekte, die den Tag nicht einfacher machten. Nachdem der am Abend zuvor zurückgelegte Pendelweg ungeplant eine Stunde länger dauerte und ich zudem eine Stunde länger im Büro geblieben …

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Tablet mit Tastatur, daneben eine Faulenzermappe und ein Brötchen im Zug

Die Vorteile des Pendelns

Aus dem Leben einer Berufspendlerin Ich pendle. Nicht täglich, aber stetig. Im Normalfall pendle ich vier Mal die Woche zwischen Hannover und Bremen. Werde ich danach gefragt, wo ich arbeite und erzähle ich dann von meinem gute 100 Kilometer entfernten Arbeitsplatz, höre ich oft: “Achje, du arbeitest in Bremen? Boah, und da fährst du jeden Tag? Obwohl … ist ja auch nur ‘ne Stunde Fahrt, oder?”. Theoretisch stimmt das, praktisch kann das aber nicht richtig sein, wenn man bedenkt, dass ich natürlich weder direkt am Bahngleis wohne, noch im Hauptbahnhof Bremen arbeite. Praktisch steige ich morgens in den Bus, steige dann um in die Stadtbahn (die hier in Hannover offiziell so heißt, da sie unter- und oberirdisch fährt, also zugleich U-Bahn als auch Straßenbahn ist), am Hauptbahnhof kaufe ich dann oft noch einen Kaffee und eventuell auch andere Dinge, die ich noch brauche, gehe zum Bahnsteig, steige in den Zug und habe dann noch Zeit bis dieser abfährt. Nach einer Stunde kommt dieser dann in Bremen an, wo ich wiederum in die Straßenbahn steige, um …

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