Herzlich willkommen auf Booknapping. Dies hier ist mein Blog, also ein Ort an dem ich über Comics spreche, über phantastische Romane, über illustrierte Bücher, über Romane, die nicht in die Genres Science Fiction, Fantasy oder Horror fallen, über Sachbücher, über meine Liebe zum Lesen, zum Schreiben, zum geschriebenen Wort und ein wenig über mich und somit auch übers Bloggen.

Ich verstehe Booknapping als Literaturblog, denn Comics, Sachbücher, Romane – all das gehört zur Literatur. Keine dieser Formen der Literatur ist wichtiger oder unwichtiger. Natürlich habe ich Präferenzen, lese beispielsweise lieber einen Science Fiction-Roman als einen über einen Kriminalfall im Mittelalter. Lese wenig Helden-Comics, aber auch das kommt vor. Und vertiefe mich lieber in ein populärwissenschaftliches Sachbuch als in einen Ratgeber.

Tatsächlich gehe ich manchmal ganz bewusst an ein Buch heran, das mich auf den ersten Blick nicht anspricht und nicht in meine Lieblingsgenres fällt und lasse mich da gerne überraschen. Das klappt häufig und öffnet neue Horizonte. Ich halte es so, wie beim Schuhe kaufen. Da nehme ich neben denen, die mir gut gefallen, auch immer ein Paar aus dem Regal, das mir gar nicht zusagt. Ich sage euch … beim Anprobieren habe ich mich doch immer mal wieder für die Schuhe entschieden, die ich zuvor gar nicht mochte. Sie waren bequemer, sahen am Fuß besser aus – kurzum: sie haben mich überrascht. Das klappt mit Büchern genauso und bringt immer auch so ein kleines „Abenteuergefühl“ mit sich. Neues entdecken, über die Grenzen der eigenen Gewohnheiten hinausgehen. Herrlich :-D

Nebenbei

Wie der Großteil der Bloggenden, der über Literatur Berichtenden, mache ich all das hier sozusagen nebenbei. Was auch bedeutet, dass ich für den größten Teil meiner Arbeit nicht monetär entlohnt werde. Booknapping ist ein Ein-Frau-Betrieb, ich entscheide selbst, plane und organisiere selbst und schreibe alles, was hier erscheint selbst. Ich pflege meine Social Media-Kanäle selbst und wie das viele „selbst“ schon sagt, bin ich im Grunde selbstständig – jedoch sozusagen ehrenamtlich. Ich weiß gar nicht, ob das allen Blogbesucher*innen so klar ist. Viele kommen per Suchmaschine hier auf die Seite und finden offenbar einiges was sie gesucht haben. Diese Besuche, eure Kommentare, unsere gemeinsamen Diskussionen – all dieses aktive und auch passive Feedback ist meine Entlohnung für das, was ich hier tue. Hinzu kommt meine innere Zufriedenheit, dass ich über meine Leidenschaften so einiges ins Netz rauslassen kann, das fühlt sich nämlich auch sehr gut an! Sonst würde ich das hier gar nicht tun.

Hinzu kommt die Arbeit für das Comicmagazin Comixene, das mache ich nicht ehrenamtlich ;-), gehört aber auch nicht zum Blog, sondern ist eine zusätzliche Tätigkeit. Viel kommt da allerdings nicht zusammen, maximal 2 Rezensionen im Quartal und vielleicht mal ein Artikel.

Und da mir das alles noch nicht reicht, habe ich zusammen mit meinen lieben (Blog)-Freundinnen Ariane und Christin auch noch einen monatlich erscheinenden Podcast: 3 Frauen. n Comics. Der Comicklatsch. Hey – aber auch das reicht noch nicht? Stimmt, bald soll noch etwas hinzu kommen.

Das klingt viel? Ja, wenn ich so draufschaue, klingt es wirklich nicht gerade wenig. Aber all das ist ein Teil meiner Freizeit, es macht mir riesig Spaß und ich möchte es nicht missen. Ich brenne fürs Schreiben, Lesen, für Literatur. Einen Job habe ich natürlich auch noch, der hat aber gar nichts mit all diesen Themen zu tun, fordert mich einen Großteil des Tages sehr, ist abwechslungsreich und erfordert viel Konzentration. Beides ergänzt sich in meinem Leben, zusammen mit einigen anderen Dingen, die ich noch so tue – weitere Hobbys, wie Schwimmen, Basteln, Garten …

Bunt

Die Welt der Literatur-Blogs, -Podcasts, -Youtube-Channels ist bunt und damit meine ich überaus vielfältig. Verschiedene Menschen, Genres, Vorlieben, unterschiedliche Formen der Texte, Berichte, Videos. Einige davon entstehen neben einem Hauptberuf, andere sind Teil des Haupterwerbs (z. B. freier Journalist*innen). Aber diese Unterschiede macht die große Wiese nur bunter und sagen nichts über Qualität aus. Diese schafft jede Plattform für sich selbst. Ich lese, höre und schaue genau so gerne auf Seiten und Kanälen rein, von denen ich weiß, dass sie aus selbstständiger Arbeit in Zusammenarbeit mit Auftraggebern entstehen, wie auf solchen, die ohne Monetarisierung arbeiten. Auch entlohnter Content ist oft authentisch und wertvoll, es ist mir wichtig, dass auch einmal zu erwähnen, denn nur weil jemand für einen Beitrag bezahlt wird, heißt das noch lange nicht, dass dieser nicht seine/ihre Meinung wiedergibt.

Zeigt die Vielfalt

Wie wählt ihr aus, wo ihr lest, reinschaut und zuhört? Und falls ihr selbst auch bloggt: Wie sieht das bei euch aus? Bloggt ihr in der Freizeit oder ist es Teil eures Jobs? Ich freue mich auf euch und eure Kommentare.

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