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Fantasy / Highlights

The Sword of Kaigen von M. L. Wang

Buch liegt auf einer roten Decke und darauf ist ein Krieger vor einem Eisnebel zu sehen

Eine theonitische Kriegsgeschichte

Es gibt sie, die Bücher, die einen tief berühren. Die intensiv sind und einen emotional aufwühlen. Dies war mein erster Roman der Autorin M. L. Wang und ich hoffe sehr, dass ich bald mehr von ihr werde lesen können. Denn The Sword of Kaigen war mein erstes Highlight in diesem Jahr.

Generationen von Kriegern schützen das Kaigenesische Reich vor Angriffen anderer Nationen. Die Matsudas sind die herrschende Familie in Kusanagi, deren Söhne das Erbe ihrer Väter antreten. Ihr Volk beherrscht das Element Wasser und die Mächtigsten unter ihnen können eine legendäre Waffe aus purem Eis erschaffen. Sie leben nach alten Traditionen – die Männer werden im Kampf ausgebildet, während die Frauen sich um den Nachwuchs kümmern. Niemals darf eine Frau ein Schwert führen oder gar eine der historischen Waffen berühren.

Misaki jedoch, Ehefrau des Familienoberhaupts Takeru Matsuda, hat eine bewegte und geheime Vergangenheit als Schwertkämpferin. Fernab ihrer neuen Heimat Kusanagi, gehörte sie als junge Studentin einer Kampfgruppe an. Beugte sich dann aber dem Wunsch ihres Vaters, in die Familie der Matsudas zu heiraten.

Mamoru, der Erstgeborene Sohn Misakis, ist in Ausbildung, als ein fremder Junge an die hiesige Kriegerakademie kommt. Er berichtet von politischen Verstrickungen, die Mamorus Weltbild schwanken lassen. Könnte es sein, dass alles, was die Regierung ihnen im Fernsehen erzählt, eine einzige Lüge ist?

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Titel: THE SWORD OF KAIGEN. Eine theonitische Kriegsgeschichte
Autorin: M. L. Wang
Übersetzung: Henriette Ahrent
Erschienen: 5. Dezember 2025
Verlag: Adrian Verlag
Ausgabe: Hardcover, Farbschnitt, 624 Seiten, 24,95 Euro, ISBN: 978-3985852741

Intensiver Genre-Mix

Wenn ich mir eine Geschichte wünschen könnte, wäre die von M. L. Wang erzählte, das Ergebnis. The Sword of Kaigen beinhaltet so vieles von dem, das mich begeistert. Eine ost-asiatisch inspirierte phantastische Welt, in der es sowohl Elementarmagie als auch Technologie gibt. Politische Machtverhältnisse, die Menschen unterdrücken und alles andere als gerecht sind. Und auf der anderen Seite liebevoll miteinander agierende Figuren. Menschen, die alles für andere opfern, die tiefe Liebe verspüren, ohne Kompromisse und Vorurteile. Und eine Familiengeschichte, wie ich sie selten in solcher Tiefe miterleben durfte.

Und: Eigentlich langweilen mich Kämpfe. Aber ich muss diese Aussage revidieren. Denn in diesem Roman konnte ich auch mitten in einem fast 100 Seiten anhaltendem Blutrausch nicht von der Story lassen. Zu emotional ergreifend waren die Geschehnisse. Ich wusste nicht, dass Kriegsereignisse mich jemals so packen könnten.

Einfühlsam, intensiv, emotional ergreifend

M. L. Wang thematisiert Mutterschaft, Familie, Zusammenhalt und Freundschaft. Ebenso wie Tod, Verlust, Gewalt und Trauer. Geschickt webt sie ein Band zwischen uns Lesenden und ihren Figuren, um uns in der Mitte des Buches mit hinabzureißen. Dabei hätte es mir klar sein müssen, schließlich steht im Untertitel, dass es sich um eine Kriegsgeschichte handelt.

The Sword of Kaigen ist einer der intensivsten Romane, die ich gelesen habe. Faszinierend, einfühlsam und gleichzeitig zerstörend erzählt er über das Leben, Freundschaft und, nicht zu vergessen, Magie!

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1 Comment

  • Eugen
    24. Februar 2026 at 20:05

    Spannend. In den vergangenen Wochen hatte ich das Buch mehrfach in der Hand, habe aber nach dem Lesen des Klappentextes etwas anderes erwartet. Wandert jetzt auf meine erweiterte Leseliste, danke für die Vorstellung!

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