Alle Artikel mit dem Schlagwort: Fantasy

Buch vor einem Lavendelstrauch

Der lächelnde Odd und die Reise nach Asgard von Neil Gaiman, illustriert von Chris Riddell

Bereits 2008 erschien Der lächelnde Odd und die Reise nach Asgard von Neil Gaiman im englischsprachigen Original. Die deutsche Übersetzung (Andreas Steinhöfel) folgte zwei Jahre danach und stand bisher in dieser Ausgabe auch in meinem Regal. Nun hat der Arena Verlag diese Sonderausgabe veröffentlicht, die passend zum Winter, der in Odds Heimat Midgard einfach nicht enden will, ausschließlich in schwarz, weiß und silber-metallic gehalten ist. Auf insgesamt 124 Seiten erzählen Neil Gaiman und der Illustrator Chris Riddell die Geschichte des gehbehinderten Jungen Odd. Als dieser nach dem Tod seines Vaters, Zeit in dessen alter Jagdhütte im Wald verbringt, um Spuren und Erinnerungen zu finden, finden sich ein Fuchs und ein Adler an seiner Tür ein. Offenbar benötigen sie Hilfe und Odd lässt sich von ihnen zu einer Stelle im tiefen Wald führen, an der ein großer Bär liegt. Der Bär ist von einem Baum eingeklemmt und so nimmt der kleine Odd allen Mut zusammen, in dem Wissen, dass er mit seinem lahmen Bein nicht weglaufen könnte, falls der Bär ihn nach dem Befreien angreifen sollte, und …

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Buch auf einem roten Kissen

An mir vorbei – Nevernight: Die Prüfung von Jay Kristoff

Willkommen in der Assassinenschule Ich habe mich im Vorfeld nur wenig über das Buch informiert, bevor ich mich dazu entschieden habe, es lesen zu wollen. Ich lasse mich gerne überraschen und wenn mir etwas empfohlen wird, nehme ich die Empfehlung auch gerne an und versuche es. Ob mir das Buch dann tatsächlich gefällt oder eben nicht, stellt sich natürlich erst beim Lesen heraus. Dieser Roman hat mir nur auf den letzten 100 Seiten gut gefallen, die anderen 600 waren nicht wirklich nach meinem Geschmack. Warum? Ok, ich fange vorne an. Mia ist vierzehn Jahre alt, als sie sich auf den langen Weg macht, um in die Rote Kirche aufgenommen zu werden. Sie ist in Gottesgrab (eine Stadt, die auf den Knochen eines gefallenen Titanen gebaut wurde) aufgewachsen und war nachdem ihre Familie ermordet wurde, auf sich gestellt. Sie will Rache üben, das steht über allem und ein Mitglied der Roten Kirche zu werden, würde sie ihrem Ziel, die Mörder ihres Vaters selbst zu richten, wesentlich näher bringen. Denn dort werden Mörder ausgebildet – Assassinen. Mias Vorbereitung begann …

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Buchcover vor einer Berglandschaft. Cover zeigt einen feuerspeienden Drachen.

Draconis Memoria 1 – “Das Erwachen des Feuers” von Anthony Ryan

Einzig auf dem arradsianischen Kontinent leben sie – die blauen, grünen, roten und schwarzen Drachen. Aber für die Menschen zählt nur ihr Blut. Denn dieses erlaubt einigen wenigen Auserwählten unter ihnen ganz besondere Kräfte zu nutzen. Wenn diese Blutgesegneten das Blut der Drachen in verdünnter Form zu sich nehmen, können sie unter anderem für einen kurzen Zeitraum Wunden heilen, Feuer entfachen, telepathisch kommunizieren oder mit übermenschlicher Kraft kämpfen. Doch die Drachen werden immer weniger, drohen auszusterben. Der Legende nach soll es jedoch einen bisher noch unentdeckten Drachen geben: einen Weißen Drachen. Eine ehemals ausgesandte Expeditionsgruppe, die im Inneren des arradsianischen Kontinents auf die Suche ging, kehrte nie zurück. Doch nicht alle haben den Gedanken an den Weißen aufgegeben. Im Gegenteil, es soll eine neue Expedition geben. Hinein in das Gebiet der menschenzerfleischenden Drachen. In das Reich des sagenumwobenen Weißen! Blau für den Geist. Grün für den Körper. Rot für das Feuer. Schwarz für die Kraft.Mantra der Schülerinnen der Eisenboot-Akademie für Frauenbildung, aus Das Erwachen des Feuers, S. 19 von Anthony Ryan Dragonic Park Anthony Ryan, …

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Verschiedene Comics nebeneinander oben eine Plüschkellerassel

Comics im August und September 2017

10 mit zwei Streichen, nicht mit einem. Denn wieder fasse ich zwei Monate zusammen. Im September hat das Blog Urlaub gemacht und ich habe in der Zeit nur sehr wenig gelesen. Ich war im Urlaub sehr aktiv und da kommt das Lesen dann meist zu kurz. Also stelle ich jetzt insgesamt zehn Comics vor. Darunter sind drei deutschsprachige Hardcoveralben, zwei US-Softcover und fünf englischsprachige Heftausgaben. Fantasy, Superhelden, Science Fiction – alles was das phantastische Herz freut war dabei.

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Verschiedene Comicalben

Femmes en bandes dessinées – Frauen in Comics

Fünf Reihen, sechs Frauen Mit Frankreich hat die Frankfurter Buchmesse in diesem Jahr ein Gastland ausgewählt, das sich geradezu dafür anbietet über Comics zu berichten. Der franko-belgische Raum ist bekannt für seine große Comickultur. Klassiker wie “Asterix” und “Tim und Struppi” gehören zur Popkultur wie Disneyfilme und Michael Jackson und sind auch Nicht-ComicleserInnen bekannt. Größen wie Moebius haben Generationen von (Drehbuch-)AutorInnen inspiriert. Widmen möchte ich mich aber nicht den allseits bekannten Figuren. Mein Augenmerk gilt heute den Frauen in französischen Comics. Ich stelle fünf ganz unterschiedliche Charaktere vor – eine davon war allerdings tatsächlich auch gerade auf der großen Leinwand zu sehen. Beginnen möchte ich aber mit

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Mehrere Comics nebeneinander

Comics im Juli 2017

50/50 Im Juli war es heiß – ja, es gab diesen Sommer auch einige schöne Tage im Norden Deutschlands – und ich las mich in eine kühlende Eiszeit, ein heißes Brasilien, zwei phantastische Welten und eine kleine Anthologie, die ich gar nicht so recht zuordnen konnte. Heute ist bereits der 1. September, ich weiß, bin wieder spät dran. Aber hey – Comics werden ja nicht schlecht und so habt ihr hoffentlich trotzdem noch Spaß an meiner kleinen Zusammenfassung. Der Anteil deutsch- und englischsprachiger Comics hat sich dieses Mal die Waage gehalten, die Anzahl der Seiten lasse ich dabei allerdings mal außen vor. Los geht’s in alphabetischer Reihenfolge.

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Buch auf einem Kissen im Ohrensessel darüber die Plüschkellerassel

Schlacht ganz ohne Getümmel – “Das Herz der verlorenen Dinge” von Tad Williams

Ein Roman aus Osten Ard So der Untertitel dieses Romans von Tad Williams, mit dem er “Das Geheimnis der großen Schwerter” oder umgangssprachlich auch als “Osten Ard-Tetralogie” bezeichnet nahtlos weiterführt. Der erste Band dieses Vierteilers erschien 1988 in der deutschen Übersetzung und jetzt 30 Jahre später geht es weiter mit den Abenteuern in Osten Ard. Obwohl Tad Williams den Zyklus eigentlich als abgeschlossen ansah, entschloss er sich dennoch jetzt zu einer Fortführung und erfüllt damit die Wünsche seiner LeserInnen auf der ganzen Welt. “Das Herz der verlorenen Dinge” leitet die Fortsetzung ein und erzählt zunächst die Geschichte der Nachwehen des Krieges gegen den Sturmkönig. Nachdem die Nornen besiegt wurden, ziehen sie sich verletzt und stark dezimiert in ihre alte Heimat zurück – in die dunklen Schatten des verfallenen Nakkigas am Fuße des Schicksalberges. Vermeintlichen Schutz bieten die alten Anlagen, das Tor aus Hexenholz, die starken Mauern des Dreirabenturms. Aber die Nornen wurden verfolgt von Herzog Isgrimnur und seinem Heer, das nicht nur aus nordischstämmigen Rimmersmännern besteht, sondern auch Unterstützung durch Kämpfer aus dem ganzen Reich …

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Mehrere Comics nebeneinander

Comics im Mai/Juni 2017

Jetzt wird aufgeholt. Den gewohnten Rückblick auf meinen Comiclesemonat gibt es dieses Mal im Doppelpack, denn ich fasse heute die Monate Mai und Juni 2017 zusammen. Dabei steht 7:11 für die deutschsprachigen Exemplare, wobei diese aber auch umfangreicher sind als die gelesenen US-Hefte und über die Qualität sagt dieses Ergebnis gar nichts aus! Los geht’s mit der Vorstellung und zwar in alphabetischer Reihenfolge mit dem für mich allerersten Titel von Aspen Comics.

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