Alle Artikel mit dem Schlagwort: Fantasy

Verschiedene Comics nebeneinander oben eine Plüschkellerassel

Comics im August und September 2017

10 mit zwei Streichen, nicht mit einem. Denn wieder fasse ich zwei Monate zusammen. Im September hat das Blog Urlaub gemacht und ich habe in der Zeit nur sehr wenig gelesen. Ich war im Urlaub sehr aktiv und da kommt das Lesen dann meist zu kurz. Also stelle ich jetzt insgesamt zehn Comics vor. Darunter sind drei deutschsprachige Hardcoveralben, zwei US-Softcover und fünf englischsprachige Heftausgaben. Fantasy, Superhelden, Science Fiction – alles was das phantastische Herz freut war dabei.

Verschiedene Comicalben

Femmes en bandes dessinées – Frauen in Comics

Fünf Reihen, sechs Frauen Mit Frankreich hat die Frankfurter Buchmesse in diesem Jahr ein Gastland ausgewählt, das sich geradezu dafür anbietet über Comics zu berichten. Der franko-belgische Raum ist bekannt für seine große Comickultur. Klassiker wie „Asterix“ und „Tim und Struppi“ gehören zur Popkultur wie Disneyfilme und Michael Jackson und sind auch Nicht-ComicleserInnen bekannt. Größen wie Moebius haben Generationen von (Drehbuch-)AutorInnen inspiriert. Widmen möchte ich mich aber nicht den allseits bekannten Figuren. Mein Augenmerk gilt heute den Frauen in französischen Comics. Ich stelle fünf ganz unterschiedliche Charaktere vor – eine davon war allerdings tatsächlich auch gerade auf der großen Leinwand zu sehen. Beginnen möchte ich aber mit

Mehrere Comics nebeneinander

Comics im Juli 2017

50/50 Im Juli war es heiß – ja, es gab diesen Sommer auch einige schöne Tage im Norden Deutschlands – und ich las mich in eine kühlende Eiszeit, ein heißes Brasilien, zwei phantastische Welten und eine kleine Anthologie, die ich gar nicht so recht zuordnen konnte. Heute ist bereits der 1. September, ich weiß, bin wieder spät dran. Aber hey – Comics werden ja nicht schlecht und so habt ihr hoffentlich trotzdem noch Spaß an meiner kleinen Zusammenfassung. Der Anteil deutsch- und englischsprachiger Comics hat sich dieses Mal die Waage gehalten, die Anzahl der Seiten lasse ich dabei allerdings mal außen vor. Los geht’s in alphabetischer Reihenfolge.

Buch auf einem Kissen im Ohrensessel darüber die Plüschkellerassel

Schlacht ganz ohne Getümmel – „Das Herz der verlorenen Dinge“ von Tad Williams

Ein Roman aus Osten Ard So der Untertitel dieses Romans von Tad Williams, mit dem er „Das Geheimnis der großen Schwerter“ oder umgangssprachlich auch als „Osten Ard-Tetralogie“ bezeichnet nahtlos weiterführt. Der erste Band dieses Vierteilers erschien 1988 in der deutschen Übersetzung und jetzt 30 Jahre später geht es weiter mit den Abenteuern in Osten Ard. Obwohl Tad Williams den Zyklus eigentlich als abgeschlossen ansah, entschloss er sich dennoch jetzt zu einer Fortführung und erfüllt damit die Wünsche seiner LeserInnen auf der ganzen Welt. „Das Herz der verlorenen Dinge“ leitet die Fortsetzung ein und erzählt zunächst die Geschichte der Nachwehen des Krieges gegen den Sturmkönig. Nachdem die Nornen besiegt wurden, ziehen sie sich verletzt und stark dezimiert in ihre alte Heimat zurück – in die dunklen Schatten des verfallenen Nakkigas am Fuße des Schicksalberges. Vermeintlichen Schutz bieten die alten Anlagen, das Tor aus Hexenholz, die starken Mauern des Dreirabenturms. Aber die Nornen wurden verfolgt von Herzog Isgrimnur und seinem Heer, das nicht nur aus nordischstämmigen Rimmersmännern besteht, sondern auch Unterstützung durch Kämpfer aus dem ganzen Reich …

Mehrere Comics nebeneinander

Comics im Mai/Juni 2017

Jetzt wird aufgeholt. Den gewohnten Rückblick auf meinen Comiclesemonat gibt es dieses Mal im Doppelpack, denn ich fasse heute die Monate Mai und Juni 2017 zusammen. Dabei steht 7:11 für die deutschsprachigen Exemplare, wobei diese aber auch umfangreicher sind als die gelesenen US-Hefte und über die Qualität sagt dieses Ergebnis gar nichts aus! Los geht’s mit der Vorstellung und zwar in alphabetischer Reihenfolge mit dem für mich allerersten Titel von Aspen Comics.

Comiccover vor einem blauen Himmel

Die Natur liegt im Sterben – Nils Band 1: Elementargeister (J. Hamon, A. Carrion)

Stürmisch ist das Meer an dessen Ufer Nils lebt. Der Himmel ist dunkel, das Wetter harsch und der Boden karg. Nur wenige Menschen leben in dem kleinen Dorf und trotzen der widerspenstigen und scheinbar mittlerweile lebensfeindlichen Natur. Es entsteht kein neues Leben mehr, kein Saatkorn keimt, keines der Tiere hat Nachkommen und keine der Frauen wird mehr schwanger. Die Situation ist unerträglich, das gesamte Dorf droht zu verhungern, auszusterben. Doch Jonah, Nils Vater, wird nicht müde, immer wieder Saatgut zu verteilen. Er gibt nicht auf und macht sich schließlich zusammen mit seinem Sohn und seinem Falken auf die Reise, um nach den letzten Zeichen wachsenden Lebens zu suchen. Sollte er keinen Erfolg haben, ist es unumgänglich, die Natur wird sterben. Und das Reich Cyan ist daran sicher nicht unschuldig.

Buch mit goldschwarzem Cover auf dem eine schwarze Brille liegt

Ich brauche eine Pause – Guy Gavriel Kay: Im Schatten des Himmels

„Das kommt in den besten Häusern vor“, hätte meine Großmutter früher gesagt. Ich habe ein Buch abgebrochen. Vorerst. Ich betitel es mal mit „eine Pause brauchen“. Nicht, dass ich es nicht versucht hätte. Denn schließlich ist es ein hübsches Buch, ein viel gemochtes Buch, ein vorwiegend gut besprochenes Buch und ein Buch von einem wirklich guten Autor. Ich habe es immer wieder versucht. Seit Mitte Januar, also seit geschlagenen fünf Monaten. Das geht so nicht weiter und daher habe ich gestern, nach einem erneuten Versuch weiterzulesen, aufgegeben. Vorerst.