Bloggen
Kommentare 17

Der schmale Grat. Bloggen und ich.

Bild einer Leseecke mit grauem Ohrensessel, Kissen, Decke und runherum weiße gefüllte Bücherregale

Sonntag. Kurz nach 8 Uhr. Es gibt Tage, an denen wacht man auf und etwas schwirrt einem im Kopf herum. Etwas, das dringend raus muss, sozusagen zu „Papier“ gebracht, in die weite Welt heraus muss. Heute ist so ein Tag. Manchmal sind es Ideen für Geschichten oder sogar Romananfänge. Dann wiederum solche für neue Rubriken im Blog, für tolle Aktionen mit anderen. Ein anderes Mal ist plötzlich glasklar, wie ein Foto für eine Rezension aussehen soll und überhaupt, wie der nächste Blogbeitrag aussieht. Heute ist so ein Tag.

Aber in meinem Kopf dreht sich heute früh genau dieser Beitrag. In dem ich euch von dem schmalen Grat beim Bloggen erzählen möchte. Über den Grat auf dem ich mich bewege – inmitten meines bewegten und vollen Lebens.

Ich liebe Bücher, Comics und das Lesen. Das ist aber natürlich nicht alles. Und es kommt nicht an erster Stelle. Da steht mein Mann, sozusagen Herr Booknapping, der mich in allem unterstützt, was ich tue. Dazu gehört auch, mich zu kritisieren, wenn ich mal wieder über die Stränge schlage. Wenn ich Gefahr laufe, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Das kann schmerzen, aber nur so holt er mich zurück. Ich bin hochgradig begeisterungsfähig. Was erst einmal schön klingt, aber auch ein Fluch sein kann, wenn ich am Vormittag plötzlich Origami basteln möchte, drei Stunden später eine Idee zur kompletten Gartenumgestaltung habe und kurz danach einen Bericht über Philosophen sehe und dann bereits nach Möglichkeiten eines Philosophie-Fernstudiums google. Mein Kopf ist stets voller Ideen, ich weiß häufig nicht, wo anfangen, da es einfach so viel ist. Und eine weitere Frage ist das WANN? Ohne Zeitumkehrer fällt es schwer, da eine gewisse Ordnung reinzubringen. Glücklicherweise ist Herr Booknapping nie weit und meine engsten Freunde sind auch noch da.

Was. Wann. Und überhaupt.

Ja – wann eigentlich sollen all die Ideen umgesetzt werden? Nehmen wir den heutigen Tag. Der Urlaub ist in Sicht, ich sollte mir langsam mal über eine Liste der Dinge Gedanken machen, die ich mitnehmen möchte. Ok – wir haben eine Waschmaschine in unserer Ferienwohnung, aber trotzdem gibt es das ein oder andere, das mit muss. Was nicht da ist, kann schließlich auch nicht gewaschen werden. Weiterhin steht ein kleiner Ausflug heute an, ein paar Stunden raus, andere Leute sehen.

Dann wären da noch ein paar Blogbeiträge, die ich gerne schreiben möchte, einige haben sogar bereits einen festen Termin. Ein Gastbeitrag meiner lieben Freundin Ariane von „Nerd mit Nadel“ soll geteasert werden. Für eine Beitragsreihe zur Frankfurter Buchmesse sollte ich mir so langsam mal einen Titel für meinen Beitrag überlegen und ihn auch bis Ende nächster Woche schreiben. Dann wäre da noch ein Gewinnspiel, das nach dem Urlaub starten soll. Ebenso eine spannende Kooperation, die startet, sobald mein Partner für den ersten Beitrag (in einer neuen Rubrik übrigens!) Zeit hat. Dann noch zwei schon besprochene Ideen für Blogger-Aktionen zu den Themen Science Fiction und Comics. Hm … ich schaue mal kurz in meine Notizen … Achja, da wären dann noch der Beitrag zum Comiclesemonat August, ein nächster Beitrag in meiner Reihe „Universum der Comics“ (welchen nehme ich nur) und für einige dieser Beiträge wollte ich ja auch noch ein paar Blogger mobilisieren. Rezensionen stehen ebenso an, dafür müsste ich aber noch die ein oder andere Seite lesen. Nicht zu vergessen, ein paar Insta-Fotos und einige spannende Tweets. Das wäre das „Bloggerzeugs“. Und hier wäre dann auch Der schmale Grat.

Denn auf diesem bewege ich mich ständig mit all meinen Leidenschaften. Neben meiner größten, Herr Booknapping 🙂 , wäre da noch die Arbeit, die ich sehr mag (ich bin ca. 11 Stunden täglich unterwegs – davon kann ich 2 Stunden recht gut für Lesen, Bloggen etc. nutzen), der ganz normale Alltag (einkaufen, aufräumen etc.), meine anderen Hobbys (Garten, Basteln, Flohmärkte und was mir sonst gerade so einfällt), meine Freunde und bald … wohl auch noch ein Kurs an einer Fern-Uni (darüber habe ich jetzt ein halbes Jahr nachgedacht). Dann sehe ich Leserinnen und Leser, die ohne Weiteres mehrere Blogbeiträge wöchentlich raushauen. Die riesige Bücherstapel lesen in einem Zeitraum, in dem ich ein oder vielleicht zwei Bücher lese. Und obwohl ich weiß, dass mich das nicht stören soll – das ich meinem eigenen Rhythmus folgen sollte, bin ich manchmal erstaunt über die Geschwindigkeit anderer und sehe mich selbst langsam hinterherkrabbeln, wenn ich nach dem Job nur noch auf dem Sofa eine Doku oder Serie schauen kann oder faul mit Buch im Garten sitze.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich manchmal vergesse, dass ich gerade zu viel auf einmal vorhabe. Ich vergesse beim Schreiben eines Blogbeitrags, dass ich gerade schon den halben Sonntag damit verbringe. Wenn ich alles zusammenzähle können tatsächlich ein paar Stunden für einen guten Beitrag vergehen. Ich bin dann im Flow. Ich liebe halt das Schreiben ebenso wie die meisten der anderen Dinge, mit denen sich meine Tage füllen. Ich teile mich gerne mit, ich spreche gerne über Literatur, ich bin begeistert, wenn ich andere für etwas begeistern kann! Und – ich bin ehrlich – ich freue mich natürlich auch riesig, wenn jemand mag, was ich schreibe. Und wenn ich mich in dem Ganzen mal wieder verliere. In meinen Ideen, Träumen, dem Hang zum Perfektionismus und der ständigen Suche nach Neuem. Dann kommt Herr Booknapping und rettet mich aus der Misere. Das ist nicht immer einfach. Aber wichtig. Und wertvoll. Ich glaube, so muss das sein mit der Liebe seines Lebens. Nicht immer einfach, manchmal schmerzvoll, aber immer ehrlich.

Jetzt bin ich mit meinen Gedanken und somit auch dem Text an einer ganz anderen Stelle gelandet als ich eigentlich gedacht hatte. Aber heute werde ich diesen Text mal nicht gegenlesen. Ich werde ihn nicht mehr ändern und ihn so auf euch da draußen los lassen. Er soll unverändert und authentisch bleiben. So wie ich.

Und jetzt gibt es Frühstück und Kaffee. Ich bin gespannt, was danach kommt. Denn bei mir weiß ich das nie 😀

17 Kommentare

    • booknapping

      Hi Sascha 🙂

      Nach Gran Canaria, in den wilden Nordwesten.
      Den Sessel habe ich mir vor fünf oder sechs Jahren gekauft. Und er ist immer noch toll 🙂 Soll ja der Lieblingssessel des Gründers des großen Schweden sein.

      LG,
      Sandra

  1. Dem eigenen Rhythmus zu folgen ist echt wichtig – gerade, wenn man neben dem Bloggen auch noch dieses „Leben“ daneben hat 😉 Ich habe mir selber auch immer wieder das Ziel gesetzt mindestens 1x in der Woche zu bloggen. Es funktioniert eine Weile, bis sich im Leben halt etwas ändert und dann läuft es einfach nicht mehr. Gerade bei Blogs, mit denen man kein Geld verdient, sondern die einem selber ja auch Spaß machen sollen und die ein Ort sind, an dem man los werden kann, was einem so im Kopf herumschwirrt, sollte man mit dem Druck mal halblang machen – finde ich.

    Total oft bewundere ich Bloggerinnen und Blogger für ihren Output, was die Häufigkeit angeht, und ihre Disziplin. Nicht selten lese ich dann dort aber auch davon, dass sie das mit ihrem Blog überdenken, unbestimmte Blogpausen einlegen etc. Ich denke das ist die Kehrseite, dass man dann irgendwann die Lust verliert, weil es sich nur noch wie Arbeit anfühlt.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich freue mich über jeden deiner Beiträge, egal wie oft und regelmäßig. Bleib bei deinem eigenen Flow – ich glaube, nur so behält man bei all den Leidenschaften, die du ja auch hast, das Interesse an allem. 🙂

    Liebste Grüße & einen schönen Urlaub!
    Cookie

    • booknapping

      Danke, liebe Cookie 🙂 Ich freue mich, dass du hier mit liest, was ich so auf die Welt loslasse. Genau so gerne verfolge ich übrigens deine Beiträge. Ich muss dann immer an die Spieleberge denken, die noch unten verpackt in Kisten schlummern und hoffentlich irgendwann mal wieder rausgekramt werden. Meine Leidenschaft fürs Spielen vergesse ich nämlich ganz gerne mal und erinnere mich aber unter anderem dank deiner schönen Beiträge und Fotos immer wieder daran.

      Hmmm, wir könnten eigentlich mal wieder was spielen. Aber ich wollte doch gerade die Comicneuerscheinungen durchschauen. Oder doch lieber lesen. Oder am Roman weiterschreiben. *LACH*

      Ich danke dir, Cookie, für deinen einfühlsamen Kommentar und wünsche dir jetzt einen wunderschönen Sonntag mit ganz viel Spaß und wenig Disziplin. Oder wollten wir jetzt etwa doch noch vernünftig werden? Neeeiiin 😀

      Liebe Grüße,
      Sandra

  2. kaisuschreibt sagt

    Hach ja, über die Ideen und die Zeit haben wir ja schon mal geschwätzt. Kann also dein Gedankenkarussell absolut nachvollziehen! Ich hab immer so viel vor in meinem frei. Neben dem lesen, nähe ich ja verdammt gerne. Hab ich ien Projekt vor Augen MUSS ich das umsetzen. Da mich aber der Alltag davon abhält, rafft sich das meist auf 2-3 Wochen neben dem Job zusammen und ich verfalle in Hektik. (Mein nächstes Projekt steht zur Fear Con in Bonn an…) Dann wäre da noch meine YT bzw Podcast Idee XD
    Und über die Schnell-Post-Uploader bin ich auch immer erstaunt o_O
    WObei ich ja immer und jeden Tag Beiträge von einm Blog ja schon fast als Belästigung empfinde … dann lieber so alle 2-3 Tage und ausführliche Beiträge :3

    Und nun wünsch ich dir ein entspanntes Kofferpacken und ein feines WE!

    • booknapping

      Danke für deinen lieben Kommentar. Ja, wir teilen das wohl mit vielen 🙂 Ich bin schon immer so getaktet. Wenn ich mal nicht 1000 Dinge im Kopf habe, suche ich mir schnell neue. Alle 2-3 Tage ausführliche Beiträge finde ich schon viel, das mag mit mehr Freizeit gehen. Bei mir ist das nicht möglich. Und in Stress soll es ja nicht ausarten. Ich wollte auch keineswegs jammern, sondern einfach mal erzählen, wie es mir so damit geht.

      Und jetzt gehe ich raus, gerade habe ich klein wenig Sonne gesehen und der Latte Macchiatto steht schon dort und wartet auf mich 😀

      LG,
      Sandra

      • kaisuschreibt sagt

        Ach du, als Jammer-Beitrag hab ich das auch gar nicht aufgefasst! Manchmal müssen manche Dinge einfach laut ausgesprochen werden 🙂

        Ich geh jetzt auch in mein 2-Tage-Frei und lege einige Comic-Lesestunden ein *hehe*

  3. cwbadtke sagt

    Ein sehr schöner Bericht und noch viel schöner finde ich es, wie ehrlich und real er klingt. Ganz unverstellt. Das mag ich sehr.

    Mir geistern auch so viele Ideen im Kopf herum, für die ich manchmal einfach gar keine zeit habe. Dinge, die mir so großartig erscheinen und die dann in den Hintergrund rücken müssen, weil das Leben einfach manchmal unfair ist. Dabei ist mir Zeitmanagement immer sehr wichtig, denn im Gegensatz zu dir, mache ich eher nichts, wenn ich zu viel Ideen habe. Ich kann mich nicht stundenlang an etwas festbeißen, wenn ich noch viel im Nacken habe. Also tue ich nichts. Ziemlich unlogisch eigentlich 😀

    Einen schönen Sonntag!

    • booknapping

      Hallo 🙂

      Ohoh, das kenne ich aber auch! Dann habe ich sooo viele Möglichkeiten und da ich mich nicht entscheiden kann, einer den Vorzug zu geben, mache ich dann – NICHTS. Gruselig. Zum Glück hält das meist nicht lange an und ich habe herausgefunden, dass es hilft, dann etwas komplett anderes zu machen, was gar nicht auf der Liste stand. Spazierengehen zum Beispiel. Hast du das mal probiert? Oder Freunde anrufen. Oder einfach hinsetzen und auf ein Blatt Papier schreiben, dass man doof findet, dass man sich nicht entscheiden kann. Einfach 4-5 Seiten vollschreiben mit allem was im Kopf ist, ohne abzusetzen.

      Danke auch für die netten Worte, ich habe es einfach „fließen“ lassen, denn im Grunde kann ich gar nicht anders als „ehrlich“.
      Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag 🙂

      Liebe Grüße,
      Sandra

  4. Oh, das mit den vielen Interessen kenne ich. Inzwischen hat sich das etwas gelegt und das Schreiben ist in den Mittelpunkt gerückt, weshalb ich bei meinen Aktivitäten ordentlich ausgemistet habe. Alles auf einmal geht ja nicht mit voller Energie.

    Ich wünsche dir viel Spaß mit der Fernuni 🙂 Ich hatte dort mal mit Kulturwissenschaften begonnen, bin dann aber zu dem Schluss gekommen, dass ich eher kreativer Kopf als Wissenschaftlerin bin und habe daher abgebrochen.

    Liebe Grüße
    Claudia

    • booknapping

      Hi Claudia,

      genau – alles mit voller Energie geht eh nicht. Ich übe mich darin, das jeweils aktuelle, also das an dem ich dran sitze, mit voller Energie zu betreiben und dann Pausen einzulegen. Ich setze mir gerne auch Zeiträume, wie z. B. jetzt möchte ich eine Stunde am Blog arbeiten oder eine halbe Stunde aufräumen. Das klappt ganz gut. Im Zweifelsfalle mit einer Eieruhr oder einem anderen Timer 😉

      Den Kurs werde ich wohl im Winter beginnen, ich bin gespannt, wie ich damit klar komme.

      Einen schönen Sonntag und liebe Grüße,
      Sandra

  5. Was soll ich sagen… Das eigene Tempo ist das Beste. Mehr als zwei Beiträge die Woche will ich eigentlich gar nicht. Arbeit, Studium und Blog kann Zeit kosten. Eigentlich sollte der Blog Ausgleich sein. Aber, wie ich schon sagte, selbst unter Vollnarkose träume ich von dem. Läuft es beim Blog gut, fragt mich der Kerl gerne mal ob ich nun eine Internet Berühmtheit sei 😂
    Was dabei öfter liegen bleibt… Wir wollten da so langsam mal eine Hochzeit planen bzw. endlich die Möglichkeiten ausloten.
    Ich wünsche euch beiden viel Spaß im Urlaub. Genießt die Zeit für euch!

    • booknapping

      Hey und ja, die Urlaubszeit ist was ganz exklusives 🙂 Vielen lieben Dank. Ich finde das mit der Vollnarkose super, könnte mir vermutlich auch passieren 😀 Außerdem bist du ja eh die Extrem-Variante mit deinem Vollzeitstudium neben dem Vollzeitjob. Da packst du schon ein krasses Pensum. Ganz toll!

      Und weißt du, was ich jetzt mache? Wir sind gerade nach Hause gekommen und ich werde jetzt den Teaser für deinen Beitrag schreiben *lach*.

      Liebe Grüße,
      Sandra

  6. Irgendwie kommt mir das alle sehr bekannt vor. Viele Ideen die es umzusetzen gilt, neue Projekte, die Familie, Arbeit und Freizeit und dann hat der Tag einfach zu wenig Stunden. egelmäßige Reviews, Specials, oder wie in meinem (Blog)-Fall die wöchentliche JL8, das monatliche Asterix Review Special, gelegentliche Youtube-Videos, eigene Kurzgeschichten wie meine „Geschichten von keinerlei Interesse“-Reihe und vieles mehr. Und dann die Erkenntnis, dass ein beitrag nie so schnell geschrieben ist, wie man ihn liest. EIn Lesestapel der inzwischen einen 2-Jahres-Rückstand hat (aber zum Glück derzeit weniger wird) ist dabei genauso „motivierend“, wie der Spaß beim Schreiben an sich.
    Tja, und was wäre ein Blogleben ohne die weiteren Hobbys, die immer wieder mal den Weg auf den Blog finden. Serien, Filme, Musik und Videospiele sind nur ein kleiner Teil davon. Oder meine Arbeit als Admin bei ComicHunters, was auch einiges an Zeit fordert. Aber die meiste Zeit geht logischerweise für meine Kinder drauf, die ich ihnen auch sehr gerne widme. Ohne Partnerin bin ich derjenige, der alles organisieren und umsetzen muss, es aber auch gerne mache.
    In vielen Punkten leidet dann aber der Blog darunter, dass ich gewisse DInge nicht, oder nicht zeitnah umsetzen kann. Andere ideen evrstauben in meinen gedanklichen Schubladen und erblicken niemals das Licht der Welt, was hin und wieder sehr schade ist, weil teilweise schon viel zeit darin steckt. Manche gedanken kommen, wie auch bei dir, zu den unmöglichsten Zeiten, werden dann notiert und ausgearbeitet und manche davon landen auf dem Blog. Andere hingegen finden sogar den Weg in ein Buch (wie jenes das mit Freunden bereits zum Thema „Spider-Man. Die Klonsaga“ entstanden ist, oder jenes, welches bereits in Planung ist mit meinen Kurzgeschichten, auch wenn hier noch nichts greifbares vorhanden ist.

    Ideen über Ideen, Projekte in einem Haufen von anderen Projekten und irgendwie das Gefühl trotzdem keinen Schritt vorwärts zu kommen und manchmal auch die Freude daran zu verlieren, weil einem die Kraft fehlt …

    • booknapping

      Lieber Mueli,

      wir gehören einfach zu jenen, denen viel immer noch nicht genug ist. Du kennst sicher auch die Frage „Wann machst du das alles?“. Und meine Antwort darauf ist immer wieder anders.Manchmal sage ich, dass ich es gar nicht schaffe. Ein anderes Mal, dass ich mir die Zeit nehme. Und es gibt ganz sicher auch noch weitere Antwortmöglichkeiten.

      Ich genieße es derzeit, im Urlaub fast gar nichts zu schreiben, muss aber sagen, dass es mir so langsam auch fehlt. Ich freue mich richtig darauf, den nächsten Beitrag zu schreiben und habe auch schon Zeit dafür eingeplant.

      Ideen auch mal aufzugeben oder lange warten zu lassen, fällt mir nicht leicht, ich tue es aber einfach, da mir eh nichts anderes übrig bleibt. Vermutlich ist es gut, wie im eigenen Bücherregal, auch mal bei den Ideen auszumisten. Dann „drücken“ sie nicht mehr ständig aus dem Hintergrund. Ich werde drüber nachdenken 🙂

      Liebe Grüße,
      Sandra

  7. Pingback: Bloggestöber #15 | Lovely Mix

  8. Pingback: Monatsrückblick #September

Kommentar verfassen