Alle Artikel mit dem Schlagwort: Frankobelgisch

Cover und einiges Herbstlaub

Irokesen … von Patrick Prugne

Kein Italo-Western Meine erste Begegnung mit Patrick Prugne machte ich mit „Die Herberge am Ende der Welt„. Mit diesem Band begeisterte der Künstler mich so sehr, dass ich keine Bedenken hatte, als ich den ersten Band in die Hand bekam, bei dem er sich mit der Kolonisierung Kanadas durch die Franzosen auseinandersetzte. Und „Pawnee“ war da schon der zweite Ausflug in dieser losen Reihe, die mit „Frenchman“ ihren Anfang nahm. Ich hätte mich an diese Thematik nie herangetraut, wenn ich nicht schon so gute Erfahrungen mit dem Autor und Zeichner gemacht hätte. In „Irokesen“ beschäftigt sich Patrick Prugne erneut mit den französischen Eroberern, die hier im Jahre 1603 die Kolonisierung vorantreiben. Basierend auf historischen Begebenheiten, macht sich Samuel Champlain mit einer kleinen Delegation auf den Weg, neues Land zu entdecken. Unterstützt wird er dabei vom Stamm der Huronen, die auf die Völker der Irokesen nicht gut zu sprechen sind. Ihr Weg führt genau dorthin, ins Irokesenland. Und sie haben wertvolle Fracht – eine junge Irokesin, die sie in Gefangenschaft halten. Ihr Name ist Kleiner Otter …

Zwei Comics auf Steinboden, auf den Covern Außerirdische, die wie große Hummer aussehen und einige Menschen

Bye-bye Mr. Step! Leo/Icar – Ferne Welten: Episode 4 + 5

Die Rückkehr von Mr. Step Schmerzlich habe ich in Episode 3 meinen Lieblingscharakter dieser Leo-Serie vermisst: den außerirdischen Hummerzentauren Mr. Step, wie er liebevoll von Paul Clauden genannt wird. Ich war zuversichtlich, dass er in den letzten zwei Bänden der Science Fiction-Comicreihe wieder auftaucht und die Cover haben mich nicht getäuscht! Der coolste aller Stepaneks (ok, ich als Leserin kenne nur diesen einen, die anderen blieben anonym) ist zurück.

Ausschnitt vom Cover zeigt Samurai und Titelschriftzug

Senseï Band 1: Die Schule der einsamen Wölfe (Di Giorgio/Vax )

Eine halbnackte Frauenleiche wird von einem alten Fischer in seinem Schuppen gefunden. Dass sie geschändet wurde, ist auf den ersten Blick ersichtlich. Sie hieß Mondfisch und war so bildhübsch, wie ihr Name wohlklingend war. Von der Dame Jia Hua wurde sie aus Lingtao geholt, um die Kostüme für das nahende Laternenfest entwerfen. Dazu wird Mondfisch jetzt nicht leider mehr kommen.

Cover der Bände 2 und 3 zeigen außerirdische Wesen und einen jungen Mann

Vatersuche auf Altair-3 – Leo/Icar: Ferne Welten – Episode 2 + 3

Den ersten Band, der im Original in 2010 erschienene Science Fiction-Serie „Ferne Welten“, habe ich im Dezember 2016 gelesen. Einen Kurzbericht findet ihr dazu hier im Blog: Ferne Welten – Episode 1. Ferne Welten – Episode 2 Es zeigt sich immer deutlicher, dass Altair-3 ein sehr gefährliches und geheimnisvolles Pflaster ist. Paul Clauden trennt sich nach kurzer Reise mit dem ihm vertrauten Stepanerk (ein intelligentes humaoides Lebewesen, dass an einen übergroßen hummerähnlichen Zentaur erinnert) und schließt sich Kopfgeldjägern an. Der Stepanerk hat Paul auf der Suche nach seinem Vater einen außergewöhnlich guten Schutz geboten. Ob es da eine gute Wahl war, nun die Begleitung zu wechseln?

Melvile – Die Geschichte von Samuel Beauclair

Der Mai ist rum und der Garten und das Drumherum haben viel Zeit in Anspruch genommen. Gelesen habe ich natürlich auch, nur noch nicht hier drüber geschrieben. Ein echtes Highlight war Romain Renards „Melvile“, erschienen im Splitter Verlag. Der Comic erzählt die Geschichte eines Autors mit einer Schreibblockade, den es in das Haus seines Vaters zieht. Mehr in meiner Rezension, aber nicht so viel, dass ich zuviel von der Story verraten würde. Melvile ist übrigens ein multimediales Erlebnis!