Monate: Dezember 2017

Tablet mit Tastatur, daneben eine Faulenzermappe und ein Brötchen im Zug

Die Vorteile am Pendeln

Aus dem Leben einer Berufspendlerin Ich pendle. Nicht täglich, aber stetig. Im Normalfall pendle ich vier Mal die Woche zwischen Hannover und Bremen. Werde ich danach gefragt, wo ich arbeite und erzähle ich dann von meinem gute 100 Kilometer entfernten Arbeitsplatz, höre ich oft: „Achje, du arbeitest in Bremen? Boah, und da fährst du jeden Tag? Obwohl … ist ja auch nur ’ne Stunde Fahrt, oder?“. Theoretisch stimmt das, praktisch kann das aber nicht richtig sein, wenn man bedenkt, dass ich natürlich weder direkt am Bahngleis wohne, noch im Hauptbahnhof Bremen arbeite. Praktisch steige ich morgens in den Bus, steige dann um in die Stadtbahn (die hier in Hannover offiziell so heißt, da sie unter- und oberirdisch fährt, also zugleich U-Bahn als auch Straßenbahn ist), am Hauptbahnhof kaufe ich dann oft noch einen Kaffee und eventuell auch andere Dinge, die ich noch brauche, gehe zum Bahnsteig, steige in den Zug und habe dann noch Zeit bis dieser abfährt. Nach einer Stunde kommt dieser dann in Bremen an, wo ich wiederum in die Straßenbahn steige, um …

Notizbücher und ein Einhornkugelschreiber

Lesewochenbuch 29.11.17 bis 05.12.17

Ab sofort führe ich ein Lesetagebuch hier im Blog. Und da ich es nicht tageweise veröffentlichen werde, sondern im Wochenrhythmus, heißt es dementsprechend Lesewochenbuch. Ich möchte damit einen Überblick über mein Leseverhalten erhalten und vielleicht habt ihr ja auch Spaß dran 🙂 Meine „Lesewoche“ beginnt dabei immer am Mittwoch und endet am darauffolgenden Dienstag. Jeden Mittwoch sollte dann ein Lesewochenbuch-Beitrag erscheinen. Ich bin selbst gespannt, ob ich es durchhalte und es mir so viel Spaß machen wird, wie ich glaube. Vielleicht schmeiße ich aber auch nach wenigen Wochen alles wieder über den Haufen. Wir werden sehen. Los geht’s mit dem Lesewochenbuch in seiner allerersten Ausgabe. Mittwoch, 29.11.17 … Letzter Abend in der Reha, also habe ich nichts gelesen, sondern war mit den liebgewonnenen MitpatientInnen zum Abendessen. Donnerstag, 30.11.17 … Endlich wieder nach Hause! Gelesen wurden nur Straßenschilder. Freitag, 01.12.17 … Einige wenige Seiten gelesen. Da ich dies hier erstmalig rückblickend schreibe, kann ich mich leider nicht mehr erinnern in welchem Buch ich gelesen habe. Samstag, 02.12.17 … 30 Seiten gelesen in Nevernight: Die Prüfung Ich war …

Graphic Novel vor dem Hintergrund eines grauen Sessels

Die Stadt der träumenden Bücher. Teil 1: Buchhaim

Ein Wiedersehen mit dem Lindwurm Hildegunst Auf dem Sterbebett vermacht der 888 Jahre alte Lindwurm Danzelot von Silbendrechsler seinem Dichtpatensohn Hildegunst von Mythenmetz einen ganz besonderen Text. Es sei das kostbarste Manuskript aller Zeiten und absolut einmalig. Leider erliegt Danzelot seiner Grippe und so bleibt dem jungen und noch unerfahrenen Hildegunst nur, sich selbst ein Bild von seinem Erbe zu machen. Als er den Text liest, ist er sich sicher: sein Lehrmeister hatte recht! Nur wer hat diese erfüllenden Seiten verfasst? Ist der Autor ebenfalls ein Lindwurm? Wo lebt er? Hildegunst sieht nur einen Weg, um dieses Rätsel zu lösen. Er muss nach Buchhaim! In die Stadt der Bücher unter dem das legendäre Bücherlabyrinth liegt. Wenn jemand diese Worte geschrieben hat, dann MUSS er in Buchhaim zu finden sein. Wo sonst? … (Nicht nur) für Buchliebhaber Vor ein paar Monaten las ich davon, dass es eine Comicadaption eines meiner Lieblingsbücher geben sollte: „Die Stadt der träumenden Bücher“ von Walter Moers. Sofort landete die Graphic Novel, die in zwei Teilen erscheinen sollte, auf meiner Wunschliste. Dass die …