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Ich und mein Blog. Eine Blogparade von angeltearz liest.

Tablet auf Tisch im ICE

Acht Fragen

Als ich vor ein paar Wochen bei der Aktion „Kleine Blogs in Sicht“ bei der Bücherkrähe mitgemacht habe, sind mir immer wieder Beiträge zur Blogparade von angeltearz liest begegnet. Heute pendle ich gerade mal wieder zum Arbeitsplatz und habe jetzt noch eine halbe Stunde Zeit, um mich auf die Fragen einzulassen. Vielleicht schaffe ich es ja bevor mein ICE am Ziel eintrifft. Auf die Plätze, fertig … los!

1. Wer bist du? Stell dich vor!

Gleich so eine existenzielle Frage zu Beginn 🙂 Es fällt mir nicht leicht, zu schreiben, wer ich bin. Aber die Zeit läuft. Versuche ich mich also kurz zu fassen. Ich bin waschechte Bremerin, also Norddeutsche. Allerdings nicht wortkarg, meine Bürokollegen sind, glaube ich, oft froh, wenn ich mal nicht da bin. Denn dann ebbt mein Redefluss ab. Aber ich kann auch ganz leise sein und stundenlang nichts erzählen. Da in meinem Kopf aber meist sehr viel los ist, teile ich mich gerne auch mal mit, um etwas davon rauszulassen. So wie aus einem Luftballon – pfffffft. Nur wird meiner fast sofort wieder mit Neuem aufgepumpt.

Mit Ende 40 gehöre ich zu den „Älteren“ im Kreise der Blogger. Und mir gefällt es, dass wir unsere Leidenschaften so generationsübergreifend teilen können. Seit fast schon 20 Jahren bin ich in Sachen Büchern und Lesen im Internet unterwegs, sei es im literaturschock-Forum, auf leserunden.de oder Rezi-schreibend auf media-mania. Mittlerweile lebe ich übrigens nicht mehr in Bremen, sondern in Hannover mit meinem Herrn Booknapping.

Ich liebe es zu schreiben, zu lesen und mich über diese Themen mit anderen auszutauschen, mich mitzuteilen. Ich liebte Comics schon bevor ich lesen konnte, gleiches gilt wohl für die Phantastik, wenn ich mich auch nicht sooo gut so weit zurückerinnern kann 🙂 Und eines noch – ich lese langsam. Ich sehe beim Lesen keine Bilder und ich kann einen Text, den ich genießen will, nicht schnell lesen. Ich lese mit „Betonung“, fast als würde ich jemandem vorlesen. Manchmal höre ich die Stimmen der Personen. Ich glaube, dazu sollte ich mal einen Artikel schreiben 😉 Kommt auf die Liste der 28426761 wartenden Beiträge, die mir so eingefallen sind.

2. Seit wann bloggst du? Und wie bist du zum Bloggen gekommen?

Booknapping gibt es seit März 2016. Zu dem Zeitpunkt war ich gerade in Hannover angekommen und hatte endlich das Gefühl mal wieder wo angekommen zu sein. Außerdem inspirieren mich Events wie die Leipziger Buchmesse immer immens, sodass ich dann endlich mein schlummerndes Blog wieder erweckt habe. Früher habe ich stundenlang täglich im literaturschock-Forum verbracht, dafür fehlte mir aber schon lange die Zeit – alles ging zu schnell, ich kam nicht mehr hinterher. Über Bücher und Comics reden wollte ich trotzdem und so belebte ich den selbstgehosteten Blog. Und bin sehr froh, das getan zu haben 🙂

3. Weiß dein Umfeld davon, dass du bloggst? Wenn ja, was sagen sie dazu? Wenn nein, warum nicht?

Das nahe Umfeld weiß es. Einige vermutlich auch nicht. Alle Bücherfreunde kennen mein Blog und lesen es hoffentlich auch ! 😀 Die sich damit auskennen, finden es klasse. Viele sagen aber auch einfach gar nichts, vermutlich weil sie gar nicht einschätzen können, was ich hier tue. Manchmal kommt auch der Standard: „Wann machst du das alles?“

Warum es manche nicht wissen, ist eine gute Frage. Vermutlich weil ich es ungerne jemandem aufdränge, es sei denn, ich weiß, dass die Person sich für die Themen interessiert über die ich schreibe.

4. Nutzt du Social Media? Und wie kann man dir folgen?

Ja – die Buttons findet ihr unten auf der Seite und rechts im Blog in der Sidebar. Ich bin aktiv auf twitter, Instagram und facebook. Twitter ist noch recht neu für mich, aber ich finde es total klasse. Viele tolle neue Kontakte konnte ich darüber schon knüpfen, echt großartig! Hätte ich nicht erwartet.

5. Gibt es etwas, was dich an der Bloggerwelt stört? Und was würdest du dir wünschen? (Trau dich und sei ehrlich)

Ich würde mir wünschen, dass viele offener fürs Vernetzen wären. Ansonsten kann ich nur sagen, dass ich Blogs mit schnell rausghauenen Beiträgen, die offensichtlich nicht gegengelesen wurden und nie einen Rechtschreibcheck gesehen haben (ok, ich selbst hasse die Dinger, schalte sie immer ab, dafür lese ich aber auch immer Korrektur), nicht aktiv unterstützen möchte. Ich mag dorthin nicht in meinen Rezis verlinken und auch nicht gerne kommentieren oder die Beiträge teilen. Mein feines Gespür für Sprache schreit dabei ganz einfach so laut „HILFE“, dass ich es nicht aushalten kann. Mir wurde deswegen schon Ausgrenzung unterstellt, da es ja auch Legastheniker gibt. Klar, gibt es die, die Rechtschreibkorrektur in welchem Tool auch immer, sieht da aber gnädig drüber hinweg 😉

Ich möchte hier noch etwas ergänzen, da meine Antwort etwas hart klingen mag und missverstanden werden kann. Ich habe nichts gegen Fehler. Im Gegenteil, ich habe in meinem Job täglich mit Fehlern zu tun. Ich mache Fehler. Und ich mache sogar gerne Fehler, sehr gerne. Denn daraus lerne ich. Gelegentliche Rechtschreibfehler, die jeder von uns macht, sind hier von mir nicht gemeint. Ich spreche von Texten, die von Fehlern nur so wimmeln. Dann habe ich ganz einfach den Eindruck, die AutorIn hatte keine große Lust nun auch noch eine Rechtschreibprüfung laufen zu lassen. Und das mag ich dann nicht lesen und möchte ich auch nicht empfehlen. Ich bin übrigens schlecht in Kommasetzung 😉

6. Und was magst du an der Bloggerwelt?

Dass es größtenteils anders läuft, gerne vernetzt wird, ich ständig neue Menschen kennenlerne, die ähnliche oder auch ganz andere Leidenschaften teilen. Ich liebe es einfach sich online zu vernetzen. Sich offline zu treffen, auf Messen oder vielleicht auch mal einem Barcamp (ich war noch auf keinem). Ich liebe den Kontakt und die Wertschätzung, die uns Bloggern von den Verlagen entgegengebracht wird. Einfach klasse. Ich freue mich in dieser Zeit zu leben und sie mit meinem Blog ein klein wenig mitgestalten zu können.

7. Liest du auch außerhalb deines eigenen „Blogbereiches“ oder liest du als z. B. Buchblogger nur Buchblogs?

Ja, z. B. mal einen Reise- oder Foodblog. Allerdings eher wenig. Und ich lese natürlich Comicblogs, das sind für mich aber auch Buchblogs. Comics sind schließlich Literatur, es gibt sie in Buchform, warum also sollte ein Comicblog nicht zugleich auch als Buchblog gelten? Ich mache da keinen Unterschied. Erzähl mir nochmal jemand, ich würde diskriminieren. Ha! 😀

8. Vernetzen ist wichtig. Hast du Lieblingsblogs? Zeig mal!

Meine Lieblingsblogs – ohje, das wird nicht leicht. Ich vergesse ganz sicher welche, seid mir nicht böse, Leute, ich sitze schließlich im fahrenden ICE und habe nur 5 Minuten!

https://trallafittibooks.com/
https://bookcrow.wordpress.com
https://phantastisch-lesen.com
http://www.papiergefluester.com
http://www.eltragalibros.de
http://nerd-mit-nadel.blogspot.de
http://life4books.de
https://cookieswonderland.wordpress.com
https://wortgestalt-buchblog.de/
https://buchstabenwoerter.wordpress.com/
http://blog.geschichtenagentin.de
https://vincisblog.com

Und ich habe es nicht geschafft in den 5 Minuten 😀 Denn jetzt sitze ich schon im ICE, der mich wieder nach Hause bringt. Zwischen dem ersten Teil dieses Beitrags und diesem liegen gute acht Stunden. Trotzdem habe ich womöglich manch schönen Blog vergessen, ganz sicher sogar. Nehmt es mir nicht übel, diese Liste hier ist nur ein kleiner Auszug der Blogs, die ich täglich über feedly, wordpress-Reader und E-Mail verfolge. Ihr merkt es eh, wenn ich da bin. Denn ich like und kommentiere gerne. Auch so eine Sache, die nicht alle so sehen.

Und habt ihr auch schon mitgemacht bei dieser Blogparade? Falls nicht, habt ihr vielleicht genau jetzt Lust darauf bekommen. Habt einen schönen Tag, ich werde jetzt die sozialen Medien durchkämmen und Blogbeiträge lesen. 🙂
Booknapping im fahrenden Zug mit Blick nach draußen

16 Kommentare

  1. angeltearz sagt

    Hey,

    vielen, vielen Dank fürs Mitmachen. Ich freue mich sehr. 🙂

    Sorry, aber jemanden wegen Rechtschreibung zu verurteilen finde ich nicht gut. Es gibt immer Leute mit Rechtschreibschwäche oder welche, die sich ein Ei drauf backen. Mir selber ist es auch egal, ob ich irgendein Wort falsch schreibe. Ich finde gerade solche Fehler machen einen Blog real. Akkurates und gradliniges gehören in eine Zeitschrift und nicht in einen Blog.
    Schade, dass dich sowas vom Verlinken abhält. Ich mag lieber reale Blogs, wo Herzblut drin steckt und nicht die, die wie eine Zeitschrift aussehen. 😉

    Hab einen tollen Tag.

    Ganz lieben Gruß
    Steffi von angeltearz liest

    • booknapping

      Hey

      Danke für dein ehrliches Feedback. Mir geht es nicht um kleinere Rechtschreibfehler, sondern um Texte, die vor Fehlern nur so wimmeln. Ich mache selbst Fehler, ich habe täglich mit Fehlern zu tun und ich mache gerne Fehler. Aber ich kann nun mal keine Texte lesen, bei denen ich bei fast jedem Satz im Lesefluss stocke. Da bin ich ehrlich. Deshalb verurteile ich niemanden, das würde ich mir nie anmaßen.

      Du hast vermutlich recht, ich habe es missverständlich und womöglich etwas zu hart formuliert. Ich danke dir daher sehr für deinen Kommentar.

      Liebe Grüße,
      Sandra

  2. Jetzt fühle ich mich direkt ertappt, weil ich viel zu selten zum Kommentieren komme, früher hatte ich dafür mehr Zeit. Oder hab sie mir mehr genommen? Manchmal schwierig, alles unter einen Hut zu bekommen. Aber wenn mir nach dem Lesen eines Blogbeitrags etwas auf der Seele brennt, dann kommentiere ich auch gern. So wie jetzt. Ich kenne deinen Blog ja noch gar nicht so lange, mag ihn aber schon allein wegen der gemeinsamen Comicliebe sehr gern und finde es immer spannend, wenn von dir Meldung von „unterwegs“ kommt, vom Pendeln. Danke für den kleinen Einblick, und ps, das Lesen mit Stimmen der Personen habe ich auch. Aber auch extrem viele Bilder, bei mir läuft immer Kino im Kopf, wenn ich lese. Spannend zu hören, dass das auch anders sein kann. So richtig habe ich mir darüber noch gar keine Gedanken gemacht, was andere sehen/hören, wenn sie lesen. 🙂

    Und ps, danke fürs In-der-Liste-Haben!!

    Viele liebe Grüße,
    Katja

    • booknapping

      Hi Katja,

      ich freue mich sehr über deinen Kommentar 😀 Und ich schaffe das mit dem Kommentieren auch nicht immer, gebe ich ehrlich zu. Ich freue mich aber auch schon über die „Likes“ und suche noch immer nach einem schönen Plug-in, sodass auch Nicht-Wordpress-User ein solches „Gefällt mir“ klicken können. Dieses Feedback ist halt einfach schön.

      Meine Pendelbeiträge habe ich ja eher auf twitter und Instagram verlagert, aber eine Idee für einen Pendeln-mit-Buch-Beitrag habe ich schon seit einiger Zeit 🙂 Ich beneide dich übrigens um dein Kino im Kopf. Wie kommst du damit klar, dass du in Comics ja immer auch ein Bild dabei hast? Für mich ist das ja eher eine Hilfe.

      Danke auf jeden Fall auch fürs immer wieder Vorbeischauen!

      Liebe Grüße,
      Sandra

      • Den Like-Button unter den Blog-Beiträgen schätze ich auch sehr! Zum einen ist es für mich als Bloggerin ein schönes Feedback, dann sehe ich, dass der Beitrag gesehen, gelesen oder auch nur zur Kenntnis genommen wurde und dann schreibt man nicht so ins Leere. Das ist immer schön. Und zum anderen finde ich ihn als Leserin super, weil ich so zum Ausdruck bringen kann, dass ich den Beitrag gelesen habe und mochte, auch wenn nal keine Zeit für einen Kommentar ist oder ich nichts Dringendes zu sagen habe.

        Tatsächlich ist Comiclesen für mich ein ganz anderes Lesen als es bei Romanen stattfindet, also so von der Wahrnehmung. Einerseits kann ich Comics gut dann lesen, wenn mein Kopf zu müde ist, um sich in eine Romanhandlung reinzufinden, wenn ich mich nicht konzentrieren kann oder Ablenkung brauche. Andererseits merke ich, dass ich oft erst den Text auf einer Doppelseite lese und mir dann in aller Ruhe die Zeichnungen ansehe. Manchmal finde ich Panels so schön, dass ich sie dann recht lange und eingehend betrachte, so wie in einem Roman schöne Sätze. Ansonsten darf ein Comic bei mir gern minimal wenig Text, richtig kurze Dialoge haben, zu lange Ausführungen stören mich, weil ich eher im Bildmodus bin bzw. will, dass die Zeichnung mir die Worte zeigt, die Stimmung sollen die Bilder erzeugen. Wenn ich so darüber nachdenke, ist mein Kopfkino beim Comiclesen aus. Höchstens auf Sparflamme. 😉 Deshalb ist mir der Zeichenstil auch tierisch wichtig, ich verstehe immer nicht, dass das manchen egal ist. Also ich gestehe das den Leuten natürlich zu, aber mit den Zeichnungen steht und fällt es für mich. Vermutlich weil sie mir mein Kopfkino abnehmen. Das muss passen. Ui, spannendes Thema! 🙂

        • booknapping

          Das ist spannend, was du schreibst. Denn für mich sind die Bilder in einem Comic nicht die Priorität. Es ist immer das Zusammenspiel von Story (Szenario) und Zeichnungen. Auf den ersten Blick können die Zeichnungen in einem Comic mich abstoßen. Bin ich dann aber in der Story drin, sehe ich oft erst wie großartig beide Komponenten zusammenpassen.

          Mit dem Thema „Wahrnehmung von Texten“ habe ich mich mal etwas mehr beschäftigt. Dass es da Unterschiede geben könnte, war mir nämlich überhaupt nicht bewusst. Es gibt einige Studien und Literatur dazu, hauptsächlich auf dem US-amerikanischen Markt. Es gibt wohl unterschiedliche Lesetypen – manche sehen Bilder, manche hören Stimmen, manche sehen nur Buchstaben usw. Ich habe jetzt richtig Lust, mich damit noch einmal in einem Beitrag zu widmen. 😀

          Liebe Grüße,
          Sandra (aus dem ICE, pendelnd 😉 )

          • Ja, genau das ist der Punkt, der Zeichenstil muss passen, das Zusammenspiel ist wichtig! Also die Zeichnungen müssen mich nicht zwingend sofort ansprechen oder genau meinen ästhetischen Geschmack treffen, aber sie müssen zu dem passen, was mir die Geschichte erzählen will. Wenn das nicht harmoniert, dann funktioniert das für mich nicht.

            Ich habe zwar immer wieder Comics, bei denen ich die Zeichnungen so wunderschön finde, dass die Geschichte zweitrangig wird und wiederum Geschichten, die so gut gedacht sind, dass sie mir gefallen, auch wenn mir der Zeichenstil nicht hundert pro zusagt, aber dennoch müssen am Ende die zwei Komponenten, wie du so treffend sagst, zusammenpassen.

            aber zurück zu der Wahrnehmung von Texten, das Thema ist wirklich interessant. Wenn Du da einen Beitrag machst oder Literaturtipps hast, fände ich das sehr spannend! 🙂

            Dann noch gutes Pendeln auf dem Heimweg nachher!

            Liebe Grüße,
            Katja

          • booknapping

            Hi Katja,

            ich pendle gerade zurück 🙂 Zeit also, auf deinen Kommentar zu antworten. Comics, in denen mir das Artwork besser gefällt als die Story und mir trotzdem sehr gut gefallen kenne ich auch einige. Am schönsten ist aber natürlich die Magie, die entsteht, wenn beides einfach passt!

            Bez. des Themas Textwahrnehmung werde ich an dich denken, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Wirklich sehr spannend. Bewusst wurde mir das übrigens erst, als mir mal jemand sagte, er würde einen Film ablaufen sehen, wenn er liest und ich sah nur blanke Buchstaben … 😀

            Liebe Grüße,
            Sandra

          • Bei mir hast tatsächlich du jetzt durch das Gespräch einen neuen Blickwinkel darauf geschaffen, ziemlich großartig, vielen Dank 🙂 Ich finde das sehr faszinierend, dass du die Buchstaben siehst, ohne dass dabei im Kopf Bilder entstehen. Ist das bei Hörbüchern dann anders oder hörst du da quasi auch nur rein die Wörter? Ich kriege bei Hörbüchern wiederum nicht so richtig Bilder ins Oberstübchen, muss also auch an der Wahrnehmung und den Sinnen und der Zusammenarbeit von Sinnesorgan und Hirn liegen. Das kennt man ja ähnlich bei verschiedenen Lerntypen.

          • booknapping

            Ich sehe die Buchstaben und höre manchmal den Text. Hörbücher sind schwierig, da höre ich aber auch nur den Text, weshalb ich auch schnell abgelenkt bin. Hörspiele sind besser, die sind Comics etwas ähnlich, da sich mich auf einer zweiten Ebene beschäftigen mit all den Effekten und Sounds. Bei mir haben die Figuren im Roman übrigens auch fast nie Gesichter. Ich weiß hin und wieder noch nicht einmal welche Haarfarbe sie haben usw. Selbst wenn das irgendwo steht, verdränge ich das irgendwie. Das klingt für dich sicher komisch 😀 Ich finde das auch sehr faszinierend. Wir sollten das auf jeden Fall auch in Beiträgen festmachen und uns mehr damit beschäftigen. Wieder was für den leeren 😉 Redaktionsplan.

            Achja, ich bin übrigens sehr visuell veranlagt, ich merke mir Dinge oft über visuelle Eindrücke. Z. B. wo in einem Meeting jemand saß und dann weiß ich später wieder, was er gesagt hat.

            Liebe Grüße,
            Sandra

          • Das ist witzig, bei mir sind Romanfiguren auch meist bis immer gesichtslos! 🙂 Eher so Schemen, sie formen sich eher durch den Charakter, also ich sehe quasi eher Wesenszüge als Körperlichkeiten. Dafür sehe ich aber komplette Szenenbilder, also Landschaften, Seen, Räume, Straßenzüge, besonders Licht in hellen, dunklen oder warem Tönen, oder Wetter, Kälte und wie sich darin die Menschen bewegen, wo sie stehen, was um sie herum los ist.

            Ich merke mir die Dinge übrigens auch leichter visuell, manchmal auch haptisch. Wenn ich ein Buch lese und eine bestimmte Szene nochmal nachlesen will, dann weiß ich, ob es auf der linke oder rechten Seite stand, oben oder unten oder mittig im Text.

          • booknapping

            Sehr interessante Variante, du siehst auch keine Gesichter – das hätte ich nicht erwartet. Wir müssen da unbedingt eine Beitragsreihe draus machen. Da steckt ja einiges drin. Bei mir ist alles voll bis Oktober, da ich auch Urlaub mache, aber danach … 😀

            Wo ein Text stand weiß ich, wie du, auch anhand der Position 😉

            Liebe Grüße,
            Sandra

  3. Hey!
    Wow danke fürs Verlinken! Ich freue mich sehr 🙂

    Ein richtig interessanter, informativer und witziger Beitrag!
    Voll super, dass du mitgemacht hast, so konnte ich einiges über dich erfahren.
    Danke für den Einblick!
    Und im Zug zu schreiben ist ja echt praktisch, so geht die Zeit sicherlich viel schneller rum.

    Liebe Grüße,
    Nicci

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