Alle Artikel mit dem Schlagwort: Schreiben

Buch auf einem Hintergrund mit Regentropfen

Höchst inspirierend: Das Fehlen des Flüsterns im Wind von Miriam Schäfer

Dies ist eine Buchbesprechung. Ich stelle diesen Satz an den Anfang, da ich mit dieser Rezension meine eigenen Konventionen brechen werde. In den meisten Fällen berichte ich zunächst vom Inhalt, dann folgt meine Meinung und zum Ende hin komme ich meist noch dazu, wen das jeweilige Buch interessieren könnte, für wen es geeignet ist und warum es so ist. Eine solche Struktur erwarte ich (vermutlich unbewusst) auch beim Lesen von Rezensionen. Heute aber mache ich es andersherum, ich rolle das Feld von hinten auf, wie es ein geflügeltes Wort sagt. Lasst euch überraschen. Diese Sammlung von 21 Kurzgeschichten der Autorin Miriam Schäfer kann jedem etwas geben, der * gerne anspruchsvolle Phantastik liest. * es liebt, abzutauchen in düstere, geheimnisvolle, futuristische, emotionsgeladene, märchenhafte, gruselige oder auch geistreiche (im wahrsten Sinne des Wortes) Welten. * sich beim Lesen von der Autor_in ernst genommen fühlen möchte (es gibt meines Erachtens kaum Schlimmeres, als wenn eine Autor_in stets erklärt, was gerade warum passiert und uns Leser_innen eine gewisse Intelligenz abschreibt). * eine Inspiration fürs Schreiben sucht (!) * schöne …

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Aufgeschlagenes Buch, davor ein Flyer

Nebel. Eine Kurzgeschichte von mir. Science Fiction.

Fünf Jahre ist es jetzt her, dass ich meine Kurzgeschichte Nebel im Rahmen einer Ausschreibung des Verlags Aeternica eingereicht habe. Und sie wurde veröffentlicht, in der Anthologie “Tanz des Lebens”. Bisher ist sie meine einzige Veröffentlichung geblieben, ich habe seitdem aber auch nie wieder etwas eingereicht. Alles, was ich begonnen habe ist unvollendet geblieben und auch wenn ich mir wenig Zeit für das Schreiben genommen habe, habe ich es doch nie ganz aufgegeben. Heute möchte ich meine Kurzgeschichte hier im Blog zur Verfügung stellen. Ich lasse euch als kleinen Teaser den Anfang hier, die gesamte Story könnt ihr weiter unten im epub-Format herunterladen. Viel Freude nun beim Lesen meiner Sci-Fi-Story 🙂 Leseprobe aus “Nebel” ··· ~ ··· Nebel. Schwer und dick legte er sich auf die Weite des Landes. Kaum konnte ich weiter sehen als bis zu meiner Hand, die verkrampft neben mir lag. Ich konnte den Kopf kaum drehen, um mehr zu sehen. Um ihn nur wenige Zentimeter anzuheben, brauchte ich bereits eine immense Menge an Kraft. Ich hatte den Eindruck, etwas in der Hand …

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Tablet mit Tastatur auf einem Tisch im Zug

Pendelgeschichten: Wenn ich zur Entspannung ein Buch aus Papier und “Tinte” brauche

Eines vorweg: Ich lese gerne. Und zwar sowohl digital auf einem meiner zwei eBook-Reader, als auch analog auf Papier. Trotzdem hat mich überrascht, was ich gestern an mir und meinen Bedürfnissen bemerkt habe. Ich fange mal vorne an … Ein anstrengender Tag lag hinter mir. Ich war um viertel vor sieben aus dem Haus gegangen (6:45 Uhr), kurz nach neun Uhr war ich an meinem Arbeitsplatz. Diese Anfahrtszeit bis ins Büro ist übrigens nicht ungewöhnlich für mich, denn ich pendle zu meiner Arbeitstelle. Mehr darüber findet sich zum Beispiel in meinem Beitrag Die Vorteile des Pendelns. Für den Tag erwartete mich unter anderem – ich nenne es mal – konzeptionelle Stillarbeit mit vielen bunten Karten, Post-its, einem Riesen-Flipchartbogen, Sprühkleber und dem Grundlegendsten: hunderte Gedanken und Fragen, die kurz nach dem Mittag mit Kollegen besprochen werden wollten. Spannend, herausfordernd und insgesamt ein langer Prozess. Hinzu kamen weitere Termine und Projekte, die den Tag nicht einfacher machten. Nachdem der am Abend zuvor zurückgelegte Pendelweg ungeplant eine Stunde länger dauerte und ich zudem eine Stunde länger im Büro geblieben …

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Rotes Notizbuch von Diogenes auf Schulungsunterlagen

Gegen die Dummheit anschreiben

Die Vorgeschichte In der letzten Woche habe ich einen Bildungsurlaub mit dem Thema “Einführung in die Philosophie” besucht. Mit Ausnahme von einigen zufälligen Begebenheiten hatte ich bisher keinen konkreten Kontakt mit dem Thema, habe auch nicht bewusst Texte von Philosophen gelesen. Zwar las ich beispielsweise die Illias von Homer (nicht komplett bislang), war mir aber gar nicht bewusst, dass Homer ein Philosoph war. Ich lies mich also überraschen. Vorweg genommen kann ich sagen, dass die fünf Tage eine große Bereicherung für mich waren. Ich habe Philosophen von der Antike über die Neuzeit bis hin zur Moderne kennengelernt. Wir haben in der kleinen Gruppe von 13 Teilnehmern deren Texte gelesen, analysiert und interpretiert. Wir haben diskutiert, der Dozent (Professor der Philosophie) hat uns gekonnt an das philosophische Gespräch herangeführt. Und immer blieb es nicht bei den Metaphern, sondern wir prüften jedes Mal, ob die Beispiele in die Gegenwart übertragbar waren. Es war erstaunlich zu erfahren, wie viele der heute so quer liegenden Themen in der Gesellschaft schon vor Hunderten, gar Tausenden von Jahren präsent waren. Und …

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Tablet auf Tisch im ICE

Ich und mein Blog. Eine Blogparade von angeltearz liest.

Acht Fragen Als ich vor ein paar Wochen bei der Aktion “Kleine Blogs in Sicht” bei der Bücherkrähe mitgemacht habe, sind mir immer wieder Beiträge zur Blogparade von angeltearz liest begegnet. Heute pendle ich gerade mal wieder zum Arbeitsplatz und habe jetzt noch eine halbe Stunde Zeit, um mich auf die Fragen einzulassen. Vielleicht schaffe ich es ja bevor mein ICE am Ziel eintrifft. Auf die Plätze, fertig … los!

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