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Fantasy / Bloggerleben

Über ein Lieblingsbuch: Der Hobbit – J. R. R. Tolkien

Funko Figur von Smaug sitzt auf einer Ausgabe der Zeitung Tolkien Times, daneben die illustrierte Fassung vom Hobbit mit einem feuerspeienden Drachen darauf - das alles vor Pflanzen

Könnt ihr euch erinnern, welches Buch euch als Kind nachhaltig geprägt hat? Welches genau das Buch war, das eure Liebe für ein bestimmtes Genre entfacht hat? War es ein Jules Verne-Band, der euch ab dem Zeitpunkt für Science Fiction begeisterte? Oder vielleicht die Gänsehaut-Reihe, die eure Lust am Gruseln hervorbrachte?

Was auch immer es war, die meisten werden so einen Zündfunken in ihrem Leben als Lesende gehabt haben. Wenn ihr euch erinnert, erzählt mir bitte davon! Und so lange ihr drüber nachdenkt, möchte ich euch von einem meiner Lieblingsbücher berichten. Einem, das als Grundstein fest in mir verankert ist und meine Liebe zur Fantasy begründet hat: Der Hobbit von J. R. R. Tolkien.

Letztes Jahr (2019) hatte ich das große Glück, als eine von insgesamt 16 Bloggenden, den Hobbit als eines meiner liebsten Bücher in der Tolkien Times* vorzustellen. Gemeinsam feierten wir mit unseren 16 Lieblingsbüchern das 50-jährige Jubiläum der Hobbit Presse und damit auch der deutschen Ausgabe des Herr der Ringe. Dies war eine der vielen schönen Aktionen in diesem Jubiläumsjahr.

* Die Tolkien Times (Zeitung aus Mittelerde) erscheint 1 x jährlich und wird vom Klett-Cotta Verlag herausgegeben. Wer sie noch nicht kennt und sie aber gerne kennenlernen möchte, kann sie ganz einfach gratis beim Verlag abonnieren (Link), sie liegt aber auch immer in Buchhandlungen und auf Buchmessen aus. Ältere Ausgaben – auch die hier genannte – stehen auf der Seite auch zum Download zur Verfügung.

Der Hobbit oder Hin und zurück – mein Lieblingsbuch in der Tolkien Times

Als die farbig illustrierte Fassung von »Der Hobbit« 2009 in der Hobbit Presse erschien, war dies für mich etwas ganz Besonderes. Illustriert von Alan Lee, dessen künstlerische Arbeiten die Welt von Mittelerde schon Jahrzehnte geprägt und mich begeistert haben. Aber warum nur war ich so aus demHäuschen?

»Der Hobbit« war mein Einstieg in die phantastische Welt der Fantasy. Ich muss acht oder neun Jahre alt gewesen sein, als meine Tante mir ihre schon recht zerlesene Taschenbuchausgabe mit den Worten »Lies mal dieses Buch, es wird dir sicher gefallen« in die Hände drückte. Und sie lag richtig mit ihrer Vermutung. Ich verschlang die Seiten geradezu, ging auf die Reise mit Bilbo und den Zwergen, begegnete Smaug und Gollum. So etwas hatte ich noch nicht gelesen. Heute kann ich mich nicht mehr genau erinnern, wie lange ich an dem Buch gelesen habe. Aber eines weiß ich ganz sicher: »Der Hobbit« hatte sich in meinem Bücher liebenden Herz eingenistet. Und da sitzt er noch immer. Fest verankert. Diesen Platz hat er niemals verlassen müssen.

Wenn ich heute die illustrierte Hardcover-Ausgabe in die Hand nehme, nehmen mich nicht nur Tolkiens Text, sondern auch Alan Lees wunderschöne Zeichnungen mit nach Mittelerde. Und manchmal fühle ich mich, als wäre ich wieder acht oder neun Jahre alt. Einfach so. Wunderschön.

So, genau so, fühlt sich ein Lieblingsbuch an.

Welches sind eure Lieblingsbücher?

Der Hobbit ist nur einer meiner Favoriten, es gibt einige mehr. Bevor ich damit aber jetzt anfange, interessiert mich, welches eure Lieblingsbücher sind. Gibt es ein besonderes Buch, das etwas in Gang gesetzt hat? Ich bin gespannt, erzählt mir davon doch in einem Kommentar.

Im Beitrag von Bella auf Bellas Wonderworld findet ihr eine Liste aller 16 Blogger*innen und der von ihnen vorgestellten Bücher.

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DER HOBBIT ODER HIN UND ZURÜCK (ILLUSTRIERTE AUSGABE)
J. R. R. Tolkien
Alan Lee
erschienen in der Hobbit Presse im Klett-Cotta Verlag
398 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, Goldfolienprägung, 64 Illustrationen von Alan Lee, davon 26 auf Farbtafeln, 2 Vorsatzkarten, Lesebändchen
ISBN 978-3-608-93800-5
24 Euro
© J. R. R. Tolkien & Alan Lee / Hobbit Presse Klett-Cotta Verlag

* Affiliate-Link – was ist das?

1 Comment

  • Avatar
    Michael Kleu
    10. September 2020 at 09:37

    Frühkindliche Bildung kann man ja nicht überschätzen. Daher habe ich während der “Corona-Ferien” meiner 6 Jahre alten Tochter erstmalig den Hobbit vorgelesen. Sie ist sehr fit, was Geschichten angeht, daher war das in diesem Fall ok, auch wenn sie grundsätzlich etwas jung für das Buch ist.

    Auch wenn sie sicherlich nicht alle Details verstanden hat usw., hat ihr das Buch sehr gefallen. Nur das Ende ging ihrer Meinung nach gar nicht, weil Thorin Eichenschild und seine beiden Neffen sterben. Die Guten dürfen nämlich nicht sterben!

    Ich selbst habe das Buch leider erst als Student und nach dem Herren der Ringe gelesen. Als Schüler hatte ich schon einmal mit dem Herren der Ringe begonnen, aber abgebrochen, weil mir die ganzen Verwandschaftsbeziehungen der Hobbits am Anfang zu viel waren. Schade, dass ich nicht schon als Schüler den Hobbit gelesen habe, dann hätte das sicher auch mit LOTR geklappt ;-)

    Langer Rede kurzer Sinn: Tolles Buch!

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